Weil sie mich selber überzeugt haben, habe verschiedene Myler Gebisse im Sortiment, die ich auch zum Testen ausleihe.

 

Die Myler-Gebisse sind vom Backenstück an nach vorne gewinkelt um die Zunge im hinteren Bereich frei zu lassen. Dadurch wird dem Pferd ermöglicht, die Zunge zum schlucken anzuheben. Wenn wir unsere Zunge mit dem Daumen komplett herunterdrücken, können wir auch nicht schlucken und müssen den sich ansammelnden Speichel ausspucken. Dass dies auch einem Pferd unangenehm ist, welches von Natur aus entweder frisst und schluckt oder läuft, dürfte einleuchten.  

 

Die Mylergebisse sind gerade mal 11mm stark und so verarbeitet das keine unangenehmen
Ecken und Kanten zu spüren sind.


Ein weiterer Vorteil der anatomisch nach vorne gewinkelten Form ist, dass man beim Annehmen des Gebisses nicht an die vorderen Backenzähne (den Prämolaren) stößt.
Vor allem bei Pferden mit einer großen Maulspalte passiert dies mit herkömmlichen Gebissen häufig. 


Die hochwertig verarbeitete Manschette, welche als Gelenk der meisten Mylergebisse dient, verhindert, ja macht ein quetschen oder einklemmen der Zunge unmöglich. 
Durch diese Verbindung (Manschette) der beiden Mundstückhälften ist es möglich seitenunabhängig einzuwirken und so gezielt und präzise mit dem Pferd zu kommunizieren.